Macht Selbstbewusstsein egoistisch?

Eine Portion Selbstbewusstsein zusätzlich würden wohl die meisten Menschen gerne nehmen. Doch warum haben wir eigentlich so oft das Gefühl, zu wenig Selbstbewusstsein zu haben? Und wofür ist Selbstbewusstsein gut?

Es sieht so aus, als würden selbstbewusste Menschen leichter bekommen, was sie wollen. Sie haben weniger Probleme und können Schwierigkeiten besser meistern. Selbstbewusstsein drückt sich in sicherem Auftreten und unabhängigem Denken aus. Haben manche Menschen einfach mehr Fähigkeiten und Talente?

Außerdem bekommt man immer wieder zu hören „gesunder Egoismus“ sei notwendig, wenn man etwas im Leben erreichen will. Es heißt dann, man müsse sich schon in den Mittelpunkt stellen. Warum auch sollten sich andere um meine Interessen bemühen? Andererseits haben Egoisten einen schlechten Ruf. Sie gelten als selbstsüchtig, unkooperativ und unsozial. „Egoist“ genannt zu werden, fühlt sich wie ein Schimpfwort an. Gibt es „guten“ und „schlechten“ Egoismus? Sind Egoisten selbstbewusst?

Was bedeutet Selbstbewusstsein für uns?

Ganz allgemein denken wir, es sei erstrebenswert, sich sicher darzustellen und souverän zu erscheinen. Dazu gibt es auch viele Empfehlungen wie man sich entsprechende Fertigkeiten aneignet, um beispielsweise selbstsicher auf andere zuzugehen. Mit einiger Übung lässt sich das umsetzen und man zeigt Stärke nach außen. Unter dem „starken“ Auftreten verstecken wir die Unsicherheit und die Ängste, mehr noch vor einem selbst als vor dem Gegenüber. Vielleicht bemerken wir das selbst irgendwann gar nicht mehr. Ist das gesteigertes Selbstbewusstsein?

Auch wenn man mit den erworbenen Fähigkeiten Selbstbewusstsein zeigen möchte, aufmerksame Menschen spüren fehlende Stimmigkeit in einer Persönlichkeit. Viel Übung führt nicht automatisch zu einer anziehenden Ausstrahlung. Kann man Selbstbewusstsein erlernen, bekommt man es in der Erziehung vermittelt oder ist es eine geerbte Fähigkeit?

Was sagt Wikipedia zum ” Selbstbewusstsein “:

Selbstbewusstsein ist ein Begriff, der in mehreren Fachdisziplinen verwendet wird, etwa in der Philosophie, in der Soziologie, in der Psychologie oder der Geschichtswissenschaft. Der Begriff Selbstbewusstsein hat mehrere Bedeutungsebenen. Es gibt ein Selbstbewusstsein des Individuums, aber auch ein kollektives Gruppenselbstbewusstsein.

Zum einen wird darunter das aktive, durch innere Denkvorgänge herbeigeführte, Erkennen der eigenen Persönlichkeit verstanden (Selbstbewusstheit, englisch „self-awareness“). Die Frage: „Wer oder was bin ich?“ kann als Ergebnis dieses Denkvorgangs beantwortet werden. Auch eine passive Zuschreibung, die Attribuierung durch anders denkende Mitglieder der Gruppe, führt zum Erkennen und Definieren der eigenen Person bzw. Persönlichkeit und trägt zur Entwicklung des Selbstkonzepts bei.

Zum anderen beschreibt Selbstbewusstsein etwas, was im Englischen self-confidence oder self-assurance heißt. Confidence heißt „Vertrauen, Zuversicht“; assurance heißt „Gewissheit, Sicherheit, Vertrauen“. Ein selbstbewusster Mensch verspürt diese vier Dinge in so starkem Maße, dass er seiner Zukunft relativ optimistisch, angstfrei, sorglos und unbekümmert entgegengeht, also mit einem gut entwickelten Selbstvertrauen.

Allgemein wird Selbstbewusstsein als „das Überzeugtsein von seinen Fähigkeiten, von seinem Wert als Person, das sich besonders in selbstsicherem Auftreten ausdrückt“ definiert.[1]

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Was ist Selbstbewusstsein eigentlich?

Hören wir doch mal, was das Wort uns sagt: Selbst – bewusst – sein. Es geht darum, sich bewusst zu sein über sich selbst. Damit ist viel mehr das innere gemeint als das äußere. Denn, ob die Kleidung gut geordnet ist, hat im Leben weniger Bedeutung als die Übereinstimmung zwischen Herz und Verstand, zwischen Fühlen und Reden.

Selbstbewusstsein bedeutet, sich der eigenen Gedanken, Gefühle und Reaktionsmuster bewusst zu sein. Ein Beispiel: Ein Ziel wurde nicht erreicht. Ich könnte – gelernt – reagieren mit: „sollte wohl nicht sein“ oder „ist nicht so schlimm“ oder „die Umstände haben es nicht zugelassen“. Dadurch nehme ich mich aus der Schusslinie. Doch wenn ich mir selbst bewusst werde, wird ist mir klar, was in mir genau diese Erfahrung machen wollte. War es vielleicht gar nicht mein Ziel oder etwas in mir wollte sich beweisen, dass ich das nicht schaffen würde?

Bewusstsein über das eigene Selbst ermöglicht, über Reaktionen und Gefühle bewusst zu entscheiden. Es gibt keine allgemeine Festlegung für Gedanken oder Gefühle in bestimmten Situationen. Wenn man meint, dieses Gefühl sei zwangsläufig, so liegt es daran, dass Auslöser und Reaktion durch eine „Gewohnheit“ miteinander verknüpft sind. Und Gewohnheiten sind gelernt. Selbstbewusstsein ermöglicht es, unabhängig von Mustern zu wählen.

Dein Selbstbewusstsein ist in deinem Inneren, im Herzen angesiedelt. Es ist ein momentaner Zustand. Man kann das Bewusstsein nicht einmal haben und dann bleibt es immer so. Das Leben ist nicht statisch sondern in ständiger Bewegung. Deshalb wählt man den Zustand des Selbstbewusstseins in jedem Moment neu.

Selbstbewusstsein ist ein Prozess

In diesem Prozess des selbst-bewusst-Seins erkennen wir immer mehr, dass wir ein Teil des Kosmos sind, in dem alles mit allem verbunden ist. Das eigene Sein ist mit dem gesamten Sein verbunden. In dieser großen Verbundenheit ist jeder ein einzigartiger und wertvoller Teil. Nur durch das Zusammenwirken aller kann die Gesamtheit, die Leben heißt, stattfinden. Ist man sich über den Wert des eigenen Seins bewusst, hat man eine Ausstrahlung, die andere als selbstbewusst wahrnehmen. Das Selbstbewusstsein zu erweitern, heißt die eigenen Wahrheiten zu verändern.

Selbstbewusstsein ist nicht „guter“ Egoismus. Egoistisch macht alles, das dich veranlasst, dich als abgetrennt von der Gesamtheit, der Einsheit wahrzunehmen. Egoismus ist eine Ausprägung des Verstandes. Das Ego gehört zu dem „alten“ Paradigma des Materialismus und der Dualität. Als Teil der Dualität sind wir in der Lage Polarität wie hell – dunkel, warm – kalt oder oben – unten zu erfahren.

Sobald du dir nicht mehr selbst bewusst bist und damit deinen kosmischen Ursprung vergessen hast, bist du abgetrennt und egoistisch. Selbstbewusstsein ist deine Ausstrahlung der Weisheit über die immer bestehende Verbundenheit.

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Zusammenfassung
Macht Selbstbewusstsein egoistisch?
Macht Selbstbewusstsein egoistisch?
Kurzbeschreibung
Eine Portion Selbstbewusstsein zusätzlich würden wohl die meisten Menschen gerne nehmen. Doch warum haben wir eigentlich so oft das Gefühl, zu wenig Selbstbewusstsein zu haben? Und wofür ist Selbstbewusstsein gut? Bewusstsein über das eigene Selbst ermöglicht, über Reaktionen und Gefühle bewusst zu entscheiden. Es ist ein Prozess der Herzebene. Egoismus ist eine Ausprägung des Verstandes.
Autor
Spiel deines Lebens

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