Wer bestimmt, was eine Tugend ist?

Jeder kennt sie, entweder von seinem Elternhaus, oder von der Schule her. Die Sprüche „Bescheidenheit ist eine Zier, aber…“ Auch im Poesiealbum wurde der Spruch „Sei stets edel, hilfreich und gut “gerne von Oma zitiert. Mir hingegen gefiel der Spruch „Lebe lustig, lebe froh, wie der Mops im Haferstroh“ viel besser. Als junger Mensch kann das zuweilen recht nervig sein, denn man ist ja auf Entdeckungsreise und will seine Grenzen austesten. Tugend

Hand aufs Herz, ist die Tugend eine Zier?

Nachdem ich mal recherchiert habe, wie viel Tugenden es überhaupt gibt, war ich erstaunt. Ich fand locker 150 in den unterschiedlichsten Rubriken. Besonders fiel mir Aristoteles ins Auge, seiner Ansicht nach ist eine goldene Mitte erstrebenswert. Das heißt ein zu viel oder auch ein zu wenig einer guten Sache sind nicht erstrebenswert. Hast du den goldenen Mittelweg gefunden, so führt es dich zu einem glücklichen Leben. Der Begriff Tugend stammt aus dem 10.Jahrhundert und bedeutet Tüchtigkeit, Kraft, Brauchbarkeit aber auch Tauglichkeit, Heldentat, Vorzüglichkeit und feine Sitte. Wenn es schon ca. 550 v.Chr. laut Konfuzius die Tugenden Menschlichkeit und Gerechtigkeit gab, warum wurden so viele Kriege geführt? Ach ja es gab da die Rittertugenden später die Soldatische Tugend. Die Rittertugenden haben sehr viel mit Knigge und Anstandsregeln gemeinsam. Höflichkeit, Hilfsbereitschaft, Zuvorkommenheit Treue und Anständigkeit werden in neuester Zeit wieder in Tanzschulen oder sogar Volkshochschulen angeboten. Mal ehrlich wenn mir ein Mann höflich die Tür öffnet, oder im Restaurant in den Mantel hilft, das freut einen doch und man hat das Gefühl der Achtsamkeit dem Anderen gegenüber. Auch Platon mit der Besonnenheit, Klugheit und Weisheit? Bei den göttlichen Tugenden stechen die drei größten heraus, die da sind: Glaube, Liebe, Hoffnung, nicht zu vergessen die Demut.

Auch dein Chef kreiert Tugenden

Wenn man sich in unserer heutigen Zeit die Tugenden anschaut im Sport oder im Business, dann sind diese als Maßstäbe und Werte zum Erreichen eines Zieles gedacht. Dienen die Tugenden also als Bewertung deiner Leistung? Etwa so wie in der Schule das Notensystem? Vielleicht sind die Werte der Tugenden eine Messlatte und wenn du sie nicht erreichst oder erfüllst, bist du nicht tugendhaft genug, um den Posten einzunehmen. Wenn wir ganz und gar aus der Liebe heraus handeln, benötigen wir dann noch die Tugenden? Sind sie nur eine Übergangslösung bis wir wirklich, aber auch wirklich soweit sind, um aus unserem Herzen heraus zu leben? Wir brauchen sie sicherlich noch ein Weilchen, denn sie sind das Grundgerüst des menschlichen Verhalten und so übel sind die meisten ja auch nicht, man muss ja nicht täglich eine Heldentat vollbringen. Bleib auf dem Mittelweg.
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Glaube an dich, liebe dich und gib nie die Hoffnung auf

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Zusammenfassung
Wer bestimmt, was eine Tugend ist?
Wer bestimmt, was eine Tugend ist?
Kurzbeschreibung
Schon seit Urzeiten gibt es die Tugenden, doch wer hat sie erfunden? Berühmte Philosophen, Theologen, Könige und Heeresführer stellten ihre Wertevorstellungen dar. Brauchen wir sie um uns selbst zu verwirklichen und darüber hinaus ein Vorbild für sittlich gutes Handeln zu sein?
Autor
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